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Pipa - Keles, Kijowski, Gollub - Mi. Olbertz, Schlenter,
Schnötzel, Vandeberg (64. Ma. Olbertz) - Lopes Miranda,
da Silva Janio - Yenice
(Trainer: Hilgert) |
Weidner - Ok, Meyer, Wefers - Sarfowaa (90+2. Voncken),
Rashid (90+2. Hallfeldt), Taher (88. Thome),
Stoll (75. Zola) - Lauffenberg - Witt,
Neuss (71. Osei-Wusu)
(Trainer: Sasa) |



Nach zuletzt drei sieglosen Spielen wollte Alemannia II beim
Tabellenfünften Inde Hahn zurück in die Spur finden. Das letzte
Pflichtspiel einer Alemannia-Mannschaft an selber Stelle war
nicht so gut ausgegangen. Immerhin wurde diesmal
der Fußweg auf den Berg mit einer guten Kuchenauswahl belohnt. Bis auf
Oli Weitz und Tarik Fofana konnte die Alemannia zu diesem wichtigen Spiel
diesmal in Bestbesetzung antreten.
Es dauerte 19 Minuten, bis sich Chris Sarfowaa nach Anspiel von Justin Witt
die erste Torgelegenheit bot. Zwei Minuten später hätten die
Gastgeber in Führung gehen müssen. Da Silva Janio stand nach einem
hohen Ball von rechts am langen Pfosten frei, scheiterte aber an Maurice
Weidner im Alemannia-Tor. Wieder nur zwei Minuten später köpfte
Witt nach Freistoß von Kani Taher das 0:1. Die Freude hielt nur zwei
Minuten bis zum ersten "Kikeriki" aus dem Stadion-Lautsprecher. Die
Gastgeber hatten sich einige Ecken erarbeitet, von denen eine letztlich aus
kurzer Distanz zum 1:1 ins Tor gedrückt wurde. Im direkten Gegenzug traf
Witt aus 22 Metern per Aufsetzer trocken zum 1:2 ins linke Eck - Kikeriki!
Nach Steilpass von Patrick Stoll traf Witt fünf Minuten vor der Pause
nur den rechten Innenpfosten. Kurz vor dem Wechsel hatte Julian Neuss noch
zweimal die Gelegenheit zu erhöhen.
Auch nach der Pause hatte Neuss die erste Chance. Auf der anderen Seite hielt
Weidner einen Kopfballaufsetzer von Vandeberg stark. Die Alemannia hatte immer
wieder Probleme bei gegnerischen Standards, Kijowski kam nach einem
Freistoß frei zum Kopfball. Ein Sonntagsschuss von René
Lauffenberg aus 35 Metern in den linken Winkel zum 1:3 brachte erst einmal
etwas Ruhe. Taher schoss nach Anspiel von Stoll links vorbei. Zwei Minuten
später traf Taher mit einem Freistoß von der linken Seitenlinie,
der im Strafraum von allen verpasst wurde, zum 1:4. Angesichts der zuletzt
wackeligen Alemannia-Abwehr war das keineswegs die Entscheidung. Schlenter
schoss zuerst über das Tor, dann auf Torwart Weidner und traf
schließlich per Freistoß aus 18 Metern zum 2:4 hoch ins rechte
Eck (68.). Zehn Minuten vor Schluss soll ein Alemanne bei einer Ecke einen
Gegner festgehalten haben, Schnötzler verwandelte den Elfmeter zum 3:4.
Man befürchtete das Schlimmste, aber die Alemannia konterte, Sarfowaa
setzte über links zum Solo an, und Mark Osei-Wusu staubte zum 3:5 ab.
Zwei Minuten später traf Witt zum 3:6, und in der Nachspielzeit stellten
die Gastgeber noch den 4:6-Endstand her.
Zum zweiten Mal in Folge bekam man 10 Tore beim Spiel der Zweiten geboten, die
nun 15 Gegentore in den letzten vier Spielen kassierte. Wichtiger waren aber
die drei Punkte, mit denen die Alemannia den Anschluss an Vaalserquartier II
und Ritzerfeld bewahrte, die ebenfalls ihre Spiele gewannen.