So, 30.11.25, 15:30 Uhr, Kitzenhausweg:
Inde Hahn - ALEMANNIA II 4:6 (1:2)
Pipa - Keles, Kijowski, Gollub - Mi. Olbertz, Schlenter, Schnötzel, Vandeberg (64. Ma. Olbertz) - Lopes Miranda, da Silva Janio - Yenice
(Trainer: Hilgert)
Weidner - Ok, Meyer, Wefers - Sarfowaa (90+2. Voncken), Rashid (90+2. Hallfeldt), Taher (88. Thome), Stoll (75. Zola) - Lauffenberg - Witt, Neuss (71. Osei-Wusu)
(Trainer: Sasa)

Zuschauer: 40
Schiedsrichter: Bomba (Konzen)
Gelb: Ma. Olbertz - Taher, Lauffenberg, Rashid

0:1 Witt (23.; Taher)
1:1 Lopes Miranda (25.)
1:2 Witt (26.)
1:3 Lauffenberg (54.)
1:4 Taher (63.)
2:4 Schlenter (68.)
3:4 Schnötzler (81.; Foulelfmeter)
3:5 Osei-Wusu (85.; Sarfowaa)
3:6 Witt (87.)
4:6 Yenice (90+6.)






Nach zuletzt drei sieglosen Spielen wollte Alemannia II beim Tabellenfünften Inde Hahn zurück in die Spur finden. Das letzte Pflichtspiel einer Alemannia-Mannschaft an selber Stelle war nicht so gut ausgegangen. Immerhin wurde diesmal der Fußweg auf den Berg mit einer guten Kuchenauswahl belohnt. Bis auf Oli Weitz und Tarik Fofana konnte die Alemannia zu diesem wichtigen Spiel diesmal in Bestbesetzung antreten.
Es dauerte 19 Minuten, bis sich Chris Sarfowaa nach Anspiel von Justin Witt die erste Torgelegenheit bot. Zwei Minuten später hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen. Da Silva Janio stand nach einem hohen Ball von rechts am langen Pfosten frei, scheiterte aber an Maurice Weidner im Alemannia-Tor. Wieder nur zwei Minuten später köpfte Witt nach Freistoß von Kani Taher das 0:1. Die Freude hielt nur zwei Minuten bis zum ersten "Kikeriki" aus dem Stadion-Lautsprecher. Die Gastgeber hatten sich einige Ecken erarbeitet, von denen eine letztlich aus kurzer Distanz zum 1:1 ins Tor gedrückt wurde. Im direkten Gegenzug traf Witt aus 22 Metern per Aufsetzer trocken zum 1:2 ins linke Eck - Kikeriki! Nach Steilpass von Patrick Stoll traf Witt fünf Minuten vor der Pause nur den rechten Innenpfosten. Kurz vor dem Wechsel hatte Julian Neuss noch zweimal die Gelegenheit zu erhöhen.
Auch nach der Pause hatte Neuss die erste Chance. Auf der anderen Seite hielt Weidner einen Kopfballaufsetzer von Vandeberg stark. Die Alemannia hatte immer wieder Probleme bei gegnerischen Standards, Kijowski kam nach einem Freistoß frei zum Kopfball. Ein Sonntagsschuss von René Lauffenberg aus 35 Metern in den linken Winkel zum 1:3 brachte erst einmal etwas Ruhe. Taher schoss nach Anspiel von Stoll links vorbei. Zwei Minuten später traf Taher mit einem Freistoß von der linken Seitenlinie, der im Strafraum von allen verpasst wurde, zum 1:4. Angesichts der zuletzt wackeligen Alemannia-Abwehr war das keineswegs die Entscheidung. Schlenter schoss zuerst über das Tor, dann auf Torwart Weidner und traf schließlich per Freistoß aus 18 Metern zum 2:4 hoch ins rechte Eck (68.). Zehn Minuten vor Schluss soll ein Alemanne bei einer Ecke einen Gegner festgehalten haben, Schnötzler verwandelte den Elfmeter zum 3:4. Man befürchtete das Schlimmste, aber die Alemannia konterte, Sarfowaa setzte über links zum Solo an, und Mark Osei-Wusu staubte zum 3:5 ab. Zwei Minuten später traf Witt zum 3:6, und in der Nachspielzeit stellten die Gastgeber noch den 4:6-Endstand her.
Zum zweiten Mal in Folge bekam man 10 Tore beim Spiel der Zweiten geboten, die nun 15 Gegentore in den letzten vier Spielen kassierte. Wichtiger waren aber die drei Punkte, mit denen die Alemannia den Anschluss an Vaalserquartier II und Ritzerfeld bewahrte, die ebenfalls ihre Spiele gewannen.

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