Sa, 11.10.14:
FC Wegberg-Beeck - ALEMANNIA 0:1 (0:0)
Zabel - Passage (75. J. Jansen), Fäuster, P. Ajani, Wilms, Küppers, Ribeiro (64. Bolivard), Walbaum, Lambertz, Bischoff, Berkigt
(Nöhles - Scheulen, Krasilnikov, A. Jansen, Müller, Kruczek, Thuis / Henßen)
Löhe - Ernst, Hackenberg, Hoffmann, Lejan - Graudenz (65. Demai), Müller, Jerat, Dowidat (89. Thackray) - Behrens, Dagistan (66. Brauweiler)
(Fukudome - Thackray, Wirtz, Ito, Mohr, Garcia / Schubert)

Zuschauer: 1400 (ca. 900 aus Aachen)
Gelb: Passage, Fäuster, Bischoff - Dowidat, Jerat, Ernst
Rot: Behrens (15.; Tätlichkeit), Müller (20.; grobes Foulspiel)

Zabel hält Foulelfmeter von Jerat (31.; Dagistan)
0:1 Dagistan (56.; Dowidat)








Wieder einmal schaffte es der FVM, sich bei der Ausrichtung seines Pokals selbst zu übertreffen. Fünf Tage vor den angesetzten Spielen war in der vorgeblichen Live-Sendung von Center TV die Auslosung zu sehen, in der einige Mannschaften plötzlich in ganz anderen Töpfen auftauchten als gedacht. So traf Inde Hahn auf Fortuna Cöln, während die Alemannia in Beeck spielte, die man zuletzt 2013 im eigenen Stadion knapp geschlagen hatte.
Die Alemannia hatte eine deutlich bessere Einstellung zum Spiel als ein Jahr zuvor in Hahn. Dagistan hatte nach Steilpass von Dowidat schon früh die erste Großchance, schob aber Torwart Zabel den Ball in die Arme. Auch Dowidat machte es nach Anspiel von Behrens nicht besser und schoss rechts vorbei. Dann schwächte sich die Alemannia selbst, Fäuster provozierte eine angebliche Tätlichkeit von Behrens, der Rot sah. Fünf Minuten später hob Müller an der Seitenlinie im Liegen das Bein, brachte einen Gegenspieler zu Fall und sah ebenfalls Rot. Die Emotionen kochten nun auch im Publikum über. Kaum jemand glaubte an die Chance der neun Alemannen, das Spiel noch zu gewinnen, auch wenn sich diese sehr wacker schlugen. Dagistan köpfte am Tor vorbei. Dann sollte ein Elfmeterpfiff helfen, nachdem Fäuster Jerat umgerempelt hatte. Zabel hielt jedoch den schwachen Schuss von Jerat. Gefühlt konnte das jetzt erst recht nicht mehr gut gehen. Direkt vor der Pause verpasste Bischoff die Führung der Gastgeber, als er von der linken Seite den Ball am rechten Pfosten vorbeischob.
Die Gastgeber machten deutlich zu wenig aus der Überzahl, bemühten sich nach dem Wechsel aber immerhin um etwas mehr Druck. Die Alemannia holte irgendwie noch eine Ecke raus, die Lejan von rechts nach innen brachte. Der Ex-Beecker Dagistan sprang in den Ball und köpfte das Tor des Tages. Der Beecker Passage hatte großes Glück, nicht mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen zu werden. In der Nachspielzeit war es dann fast passiert. Berkigt brachte einen Freistoß in den Strafraum, Küppers kam frei zum Kopfball, aber Löhe rettete mit einer Glanztat den Sieg.
Nach langer Zeit waren das noch einmal 90 Minuten, in denen mal um Jahre gealtert ist. Die nächste Runde findet am 21./22. November statt.


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