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Weidner - Ok, Hallfeldt (46. Meyer), Wefers -
Rashid (90+2. Chukwunonye) - Sarfowaa,
Voncken (57. Osei-Wusu), Weißkirchen, Stoll (69. Zola) -
Taher, Witt
(Trainer: Sasa) |
Sereno el Rharib - Demir, Engels, Akay (80. Wienecke) -
Körlings - Tilki (90+1. Özdemir), Mette, Plum, Kanteh,
Schatz - Yaroshenko
(Trainer: Beyel) |

Nach nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen stand Alemannia II gegen den
Tabellen-Neunten aus Baesweiler schon ein wenig unter Druck. Das Spiel war am
2.11. wegen des Heimspiels der Ersten gegen Saarbrücken verlegt worden.
Unter anderem ohne Weitz, Lauffenberg, Neuss und Fofana konnte man
dabei leider nicht die stärkste Aufstellung aufbieten.
Nach nicht einmal zwei Minuten war der ukrainische Stürmer der Gäste
Yaroshenko links durch, zog nach innen, und Maurice Weidner rettete das 0:0.
Im Gegenzug schlug Kani Taher, der heute im Sturm spielte, im Strafraum einen
Haken und schloss flach zum 1:0 ins rechte Eck ab. Nicht einmal zehn Minuten
waren gespielt, als Justin Witt einen langen Diagonalball von Yavuz Ok zum 2:0
verwertete. Vier Minuten später lenkte Weidner einen Schuss von Schatz
stark zur Ecke und rettete auch nach der zweiten Ecke die Null. Diese hielt
dann nur bis zur 17. Minute. Yaroshenko setzte sich gegen Simon Hallfeldt und
Yannik Wefers durch und traf zum 2:1. In der 24. Minute legte Witt von links
auf Ben Weißkirchen, und es stand 3:1. Die Alemannia bekam aber den
schnellen gegnerischen Sturm, insbesondere Yaroshenko, in der ersten Halbzeit
nie in den Griff. Nach einer halben Stunde war Yaroshenko erst von Weidner per
Foul zu bremsen, und Engels traf per Elfmeter zum 3:2. Nur vier Minuten
später übersah der Schiedsrichter ein Foul gegen die Alemannia im
Spielaufbau, Kanteh spielte steil auf Yaroshenko, und es stand 3:3.
Erst zur Halbzeit nach drei Gegentoren stellte die Alemannia mit der
Einwechslung von Gregor Meyer um, die etwas mehr Sicherheit in die Defensive
brachte. Zehn Minuten nach der Pause wurde Witt nach Hereingabe von Chris
Sarfowaa abgeblockt. Im Gegenzug traf Mette aus 20 Metern sehenswert zum 3:4
in den linken Winkel. Drei Minuten später scheiterte Taher nach Anspiel
von Witt an einem Abwehrbein. Mark Osei-Wusu gelang schließlich nach
Vorarbeit von Witt der verdiente Ausgleich zum 4:4. Die Freude hielt wieder
nur fünf Minuten, eine Ecke von Schatz landete über Weidner hinweg
direkt zum 4:5 im langen Eck. Zwei Mintuen später verwertete
Uhote-Stephan Zola eine Hereingabe von der linken Seite zum 5:5. Fünf
Minuten vor Schluss war Osei-Wusu links durch, wollte aber noch einmal
quer legen. Die Gäste schienen am Ende mehr Reserven zu haben, Yaroshenko
schoss in der Nachspielzeit noch einmal links vorbei.
Damit holte die Alemannia aus den letzten fünf Spielen nur fünf
Punkte und verlor weiter an Boden. Nach zwölf Spielen liegt die
Mannschaft von Dede Sasa mit 26 Punkten auf Platz 3, punktgleich mit dem
Zweiten Ritzerfeld, und zwei Punkte hinter Tabellenführer
Vaalserquartier II.
