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Neffke - Küppers, Cisneros Isensee,
Moll (58. Quadflieg), Janßen - L. Schmitz -
Kitsisa, Bock, Meulenberg (79. Gülpinar),
Keßler (69. Wernerus) -
Grivet Talocia (90+2. Geerkens)
(Trainer: Mandelartz) |
T. Schmitz - Claus, Braun, Y. Ok, Lauffenberg - Sarfowaa,
Haupts, Peters, Karner (83. Feriz) - Witt (74. Velitchkov),
Ndiaye
(Trainer: Puzicha) |

Nach zuletzt zwei Siegen fuhr Alemannia II mit breiter Brust zum punktlosen
Tabellenletzten Grenzwacht Pannesheide. Der bisher mäßig
gefährlichen Offensive sollte der erstmals spielberechtigte Neuzugang
Papa Souleyman Ndiaye helfen. Es fehlten unter anderem Fabio Ribeiro,
Mert Büyükkelek und Torwart Dominik Hock.
Die Alemannia erwischte einen guten Start. Justin Witt köpfte nach Ecke
von Felix Haupts mit etwas Glück das 0:1. Nach 25 Minuten kam erstmals
Papa Ndiaye zum Abschluss; Torwart Neffke holte seinen Schuss aus dem rechten
Winkel. Die Alemannia schien das Spiel im Griff zu haben. Dann bekamen die
Gastgeber kurz hinter der Mittellinie einen Freistoß in einer Szene, die
zuerst weitergelaufen war und aufgrund erst aufgrund einer Verletzung
abgepfiffen worden war. René Lauffenberg verlängerte den Freistoß
unglücklich mit dem Kopf über Torwart Schmitz zum 1:1 ins eigene
Tor. Nur eine Minute später trat Kitsisa über die rechte Seite an
und traf mit einem Sonntagsschuss fast von der Seitenlinie zum 2:1 in den
linken Winkel. Unsere Mannschaft brauchte eine Weile, sich zu fangen. Kurz vor
der Pause brachte ein schöner Spielzug das 2:2. David Karner legte quer
auf David Peters. Der steckte durch auf Papa Ndiaye, der den Ball über
den Torwart ins Netz hob. In der Nachspielzeit kam Ndiaye im Strafraum zu
Fall, aber der Schiesdrichter hatte korrekt gesehen, dass der Abwehrspieler
zuerst am Ball war.
In der 63. Minute war es wieder Papa Ndiaye, der von Justin Witt steil geschickt
wurde, einen Haken gegen zwei Gegner schlug und den Ball zum 2:3 ins rechte
Eck schlenzte. Eine Viertelstudne vor Schluss traf Julian Braun aus 30 Metern
die Latte. Die Alemannia versuchte die Entscheidung zu erzwingen - und lief
in Konter. Papa Ndiaye verlor auf der rechten Seite den Ball, Julian Braun
war mitgelaufen, Jonathan Claus wurde überspielt, Yavuz Ok reklamierte
Abseits, und Grivet Talocia war halblinks durch und schob den Ball zum 3:3
ins kurze Eck. Einige Minuten später sah Julian Braun zu allem
Überfluss noch die Gelb-Rote Karte für ein Foulspiel. In dieser
Phase waren die meisten Beteiligten und Unbeteiligten zu sehr mit Gegner und
Schiedsrichter und deren Ausführungen ("ich bin der Schiedsrichter,
ich entscheide das Spiel") beschäftigt. In der letzten Minute
wäre um ein Haar doch noch das Siegtor gefallen. Jonathan Claus flankte
von rechts, und Hariss Velitchkov köpfte an den rechten Innenpfosten.
Am Ende waren die Gastgeber mit dem Unentschieden sichtlich zufriedener als
Die Alemannia, die nach vier Spielen sieben Punkte auf dem Konto hat.