So, 20.09.26, 15 Uhr, Forensberger Straße:
Grenzwacht Pannesheide - ALEMANNIA II 3:3 (2:2)
Neffke - Küppers, Cisneros Isensee, Moll (58. Quadflieg), Janßen - L. Schmitz - Kitsisa, Bock, Meulenberg (79. Gülpinar), Keßler (69. Wernerus) - Grivet Talocia (90+2. Geerkens)
(Trainer: Mandelartz)
T. Schmitz - Claus, Braun, Y. Ok, Lauffenberg - Sarfowaa, Haupts, Peters, Karner (83. Feriz) - Witt (74. Velitchkov), Ndiaye
(Trainer: Puzicha)

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Ungar (Haaren)
Gelb: Kitsisa, Meulenberg - Lauffenberg, Witt, Ndiaye, Haupts, Puzicha
Gelb-Rot: Braun (84.; wiederholtes Foulspiel)

0:1 Witt (9.; Haupts)
1:1 Lauffenberg (30.; Eigentor)
2:1 Kitsisa (31.)
2:2 Ndiaye (44.; Karner, Peters)
2:3 Ndiaye (63.; Witt)
3:3 Grivet Talocia (77.)


Nach zuletzt zwei Siegen fuhr Alemannia II mit breiter Brust zum punktlosen Tabellenletzten Grenzwacht Pannesheide. Der bisher mäßig gefährlichen Offensive sollte der erstmals spielberechtigte Neuzugang Papa Souleyman Ndiaye helfen. Es fehlten unter anderem Fabio Ribeiro, Mert Büyükkelek und Torwart Dominik Hock.
Die Alemannia erwischte einen guten Start. Justin Witt köpfte nach Ecke von Felix Haupts mit etwas Glück das 0:1. Nach 25 Minuten kam erstmals Papa Ndiaye zum Abschluss; Torwart Neffke holte seinen Schuss aus dem rechten Winkel. Die Alemannia schien das Spiel im Griff zu haben. Dann bekamen die Gastgeber kurz hinter der Mittellinie einen Freistoß in einer Szene, die zuerst weitergelaufen war und aufgrund erst aufgrund einer Verletzung abgepfiffen worden war. René Lauffenberg verlängerte den Freistoß unglücklich mit dem Kopf über Torwart Schmitz zum 1:1 ins eigene Tor. Nur eine Minute später trat Kitsisa über die rechte Seite an und traf mit einem Sonntagsschuss fast von der Seitenlinie zum 2:1 in den linken Winkel. Unsere Mannschaft brauchte eine Weile, sich zu fangen. Kurz vor der Pause brachte ein schöner Spielzug das 2:2. David Karner legte quer auf David Peters. Der steckte durch auf Papa Ndiaye, der den Ball über den Torwart ins Netz hob. In der Nachspielzeit kam Ndiaye im Strafraum zu Fall, aber der Schiesdrichter hatte korrekt gesehen, dass der Abwehrspieler zuerst am Ball war.
In der 63. Minute war es wieder Papa Ndiaye, der von Justin Witt steil geschickt wurde, einen Haken gegen zwei Gegner schlug und den Ball zum 2:3 ins rechte Eck schlenzte. Eine Viertelstudne vor Schluss traf Julian Braun aus 30 Metern die Latte. Die Alemannia versuchte die Entscheidung zu erzwingen - und lief in Konter. Papa Ndiaye verlor auf der rechten Seite den Ball, Julian Braun war mitgelaufen, Jonathan Claus wurde überspielt, Yavuz Ok reklamierte Abseits, und Grivet Talocia war halblinks durch und schob den Ball zum 3:3 ins kurze Eck. Einige Minuten später sah Julian Braun zu allem Überfluss noch die Gelb-Rote Karte für ein Foulspiel. In dieser Phase waren die meisten Beteiligten und Unbeteiligten zu sehr mit Gegner und Schiedsrichter und deren Ausführungen ("ich bin der Schiedsrichter, ich entscheide das Spiel") beschäftigt. In der letzten Minute wäre um ein Haar doch noch das Siegtor gefallen. Jonathan Claus flankte von rechts, und Hariss Velitchkov köpfte an den rechten Innenpfosten.
Am Ende waren die Gastgeber mit dem Unentschieden sichtlich zufriedener als Die Alemannia, die nach vier Spielen sieben Punkte auf dem Konto hat.

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