So, 04.10.26, 15:30 Uhr, Sportplatz Bovenheck:
SG Stolberg - ALEMANNIA II 3:5 (0:3)
Kirch - Fanou, Bah-Traore, Wartenberg, Flissi (46. Antonio Andre) - Hamid (64. Moudine), Tcham, Nazari, Atchola Nana (64. T. Rajeswaran) - Avci (83. A. Rajeswaran), Erol
(Trainer: Haitz)
Hock - Braun, Y. Ok, Meyer, Weißkirchen - Sarfowaa (90. Osei-Wusu), Peters, Haupts, Lauffenberg (62. Karner) - Witt (70. Velitchkov), Ndiaye
(Trainer: Puzicha)

Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Akcay (St.Jöris)
Gelb: Erol ?, Bah-Traore ?, Moudine - Sarfowaa
Rot: Ndiaye (71.; Tätlichkeit)

0:1 Witt (20.; Peters)
0:2 Ndiaye (21.; Haupts)
0:3 Witt (31.)
0:4 Peters (55.; Sarfowaa)
0:5 Haupts (61.; Foulelfmeter; Ndiaye)
1:5 Erol (64.)
2:5 Erol (78.)
3:5 Erol (87.)




Alemannia II spielte am 6. Spieltag in Gressenich beim Bezirksligaabsteiger SG Stolberg, der bisher erst drei Punkte auf dem Konto hatte. Verzichten musste Trainer Puzicha dabei unter anderem auf Mert Büyükkelek, Jonathan Claus und Fabio Ribeiro. Beim Turnier in der Vorbereitung hatte die Alemannia an gleicher Stelle in 45 Minuten 1:0 gewonnen.
Die Alemannia dominierte bereits die Anfangsphase. Torwart Kirch lenkte nach zwei Minuten einen harten Schuss von Chris Sarfowaa zur Ecke. In der 7. Minute nahm Julian Braun einen langen Ball stark an, schoss dann aber links am Tor vorbei. In der 20. Minute gelang nach Steilpass von David Peters die Führung. Justin Witt gewann den Pressschlag mit dem Torwart und schob den Ball zum 0:1 ins Tor. Nur eine Minute später, während man mit Handybildern von Peter W. und Justin W. abgelenkt wurde, sah man aus dem Augenwinkel einen langen Ball von Felix Haupts auf Papa Ndiaye, der den Ball zum 0:2 über den Torwart hob. René Lauffenberg zielte aus halblinker Position zu mittig auf den Torwart. Nach einer halben Stunde ließ Justin Witt mit einem Antritt drei Gegner stehen und traf zum 0:3.
Nach der Pause hielten die Gastgeber zunächst etwas besser gegen, bis nach zehn Minuten das vierte Tor fiel. Stolberg konnte einen Ball nicht klären, Chris Sarfowaa brachte ihn von rechts nach innen, und ein Abwehrspieler klärte vor die Füße von David Peters. Ein 3:1-Konter wurde nicht gut zu Ende gespielt, und Justin Witt scheiterte per Kopf am Torwart, bevor Papa Ndiaye im Strafraum an Bah-Traore vorbei ging und von hinten gehalten wurde. Felix Haupts verwandelte den Elfmeter zum 0:5.
Es schien ein ungewohnt entspannter Nachmittag zu werden, und eine erfahrene Mannschaft wie die Alemannia hätte das bis dahin souverän geführte Spiel im Anschluss eigentlich locker nach Hause bringen müssen. Ein Ballverlust und nachlässiges Abwehrverhalten ermöglichte zunächst das 1:5 durch Erol. Derselbe Spieler traf zu zaghaft gestört aus 20 Metern zum 2:5 in den rechten Winkel. Nach einem weiteren Ballverlust brachte Rajeswaran den Ball in die Mitte, wo wieder Erol wacher war als die Aachener Hintermannschaft und sogar zum 3:5 traf.
Noch ärgerlicher als drei Gegentore war die Schwächung, die man noch für die nächsten Spiele mitnahm. Die Gastgeber (allen voran der dreifache Torschütze) übten sich in verschiedenen Provokationen. Geahndet wurden nur die beim Spielstand von 1:5 völlig unnötigen Reaktionen darauf. Chris Sarfowaa sah Gelb, zwei Minuten später Papa Ndiaye glatt Rot - wofür genau auch immer.
Am kommenden Sonntag trifft Alemannia II auf Raspo Brand II. Wegen des Heimspiels der Ersten wurde das Spiel auf 11 Uhr auf dem Platz von Raspo verlegt.

Zurück