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Kirch - Fanou, Bah-Traore, Wartenberg,
Flissi (46. Antonio Andre) - Hamid (64. Moudine), Tcham,
Nazari, Atchola Nana (64. T. Rajeswaran) -
Avci (83. A. Rajeswaran), Erol
(Trainer: Haitz) |
Hock - Braun, Y. Ok, Meyer, Weißkirchen -
Sarfowaa (90. Osei-Wusu), Peters, Haupts,
Lauffenberg (62. Karner) - Witt (70. Velitchkov), Ndiaye
(Trainer: Puzicha) |


Alemannia II spielte am 6. Spieltag in Gressenich beim Bezirksligaabsteiger
SG Stolberg, der bisher erst drei Punkte auf dem Konto hatte. Verzichten
musste Trainer Puzicha dabei unter anderem auf Mert Büyükkelek,
Jonathan Claus und Fabio Ribeiro. Beim Turnier in
der Vorbereitung hatte die Alemannia an gleicher Stelle in 45 Minuten 1:0
gewonnen.
Die Alemannia dominierte bereits die Anfangsphase. Torwart Kirch lenkte nach
zwei Minuten einen harten Schuss von Chris Sarfowaa zur Ecke. In der 7. Minute
nahm Julian Braun einen langen Ball stark an, schoss dann aber links am Tor
vorbei. In der 20. Minute gelang nach Steilpass von David Peters die
Führung. Justin Witt gewann den Pressschlag mit dem Torwart und schob den
Ball zum 0:1 ins Tor. Nur eine Minute später, während man mit
Handybildern von Peter W. und Justin W. abgelenkt wurde, sah man aus dem
Augenwinkel einen langen Ball von Felix Haupts auf Papa Ndiaye, der den Ball
zum 0:2 über den Torwart hob. René Lauffenberg zielte aus
halblinker Position zu mittig auf den Torwart. Nach einer halben Stunde
ließ Justin Witt mit einem Antritt drei Gegner stehen und traf zum 0:3.
Nach der Pause hielten die Gastgeber zunächst etwas besser gegen, bis
nach zehn Minuten das vierte Tor fiel. Stolberg konnte einen Ball nicht
klären, Chris Sarfowaa brachte ihn von rechts nach innen, und ein
Abwehrspieler klärte vor die Füße von David Peters. Ein
3:1-Konter wurde nicht gut zu Ende gespielt, und Justin Witt scheiterte per
Kopf am Torwart, bevor Papa Ndiaye im Strafraum an Bah-Traore vorbei ging und
von hinten gehalten wurde. Felix Haupts verwandelte den Elfmeter zum 0:5.
Es schien ein ungewohnt entspannter Nachmittag zu werden, und eine erfahrene
Mannschaft wie die Alemannia hätte das bis dahin souverän
geführte Spiel im Anschluss eigentlich locker nach Hause
bringen müssen. Ein Ballverlust und nachlässiges Abwehrverhalten
ermöglichte zunächst das 1:5 durch Erol. Derselbe Spieler traf zu
zaghaft gestört aus 20 Metern zum 2:5 in den rechten Winkel. Nach einem
weiteren Ballverlust brachte Rajeswaran den Ball in die Mitte, wo wieder Erol
wacher war als die Aachener Hintermannschaft und sogar zum 3:5 traf.
Noch ärgerlicher als drei Gegentore war die Schwächung, die man
noch für die nächsten Spiele mitnahm. Die Gastgeber (allen voran
der dreifache Torschütze) übten sich in verschiedenen Provokationen.
Geahndet wurden nur die beim Spielstand von 1:5 völlig unnötigen
Reaktionen darauf. Chris Sarfowaa sah Gelb, zwei Minuten später Papa
Ndiaye glatt Rot - wofür genau auch immer.
Am kommenden Sonntag trifft Alemannia II auf Raspo Brand II. Wegen des
Heimspiels der Ersten wurde das Spiel auf 11 Uhr auf dem Platz von Raspo
verlegt.