Do, 26.02.26, 19 Uhr, Südstadion:
Fortuna Köln - ALEMANNIA 1:0 (0:0)
Winkler - Statovci (90+1. Brechmann), Al-Azzawe, Fischer, Afamefuna - Stanilewicz, Strauch, Garcia (72. Geerkens) - Al Ghaddiou (75. Galjen), Thier (87. Fünger), Bornemann (62. Wirtz)
(Theissen - Derbali, Telle, Majetic, Michelbrink, Kafu / Mink)
Riemann - Winter, da Silva Kiala, Yarbrough, Strujic - Bahn, Ademi (72. Gaudino) - Castelle (72. Loune), Sulejmani (72. Gindorf), Oehmichen (78. Elekwa) - Sillah (78. Schroers)
(Hendriks - Bagkalianis, Meyer, Nadjombe, Wiebe, Torsiello, Wriedt / Selimbegovic)

Zuschauer: 7012 (ca. 2500 aus Aachen)
Schiedsrichter: Lahora Chulian (Bonn)
Gelb: Garcia, Strauch - Ademi - 1 weitere Gelbe Karte für Köln

1:0 Thier (57.)






Der Weg zur möglichen DFB-Pokal-Qualifikation verläuft in den letzten Jahren zunehmend unerfreulich. Zum siebten Mal in den letzten 15 Jahren ging es gegen Fortuna Köln. Der Donnerstagabend-Termin, die englische Woche, der Stau, die schlechte Sicht und der fiese Bierersatz sind dabei ärgerlich genug. Den Vogel schossen aber die Boxen vor der Gästekurve ab, die das Stadionerlebnis dank pausenloser Folter mit kölschem Liedgut auf voller Lautstärke völlig unerträglich machten. Der Schiedsrichter unterstützte diesen groben Verstoß gegen die Genfer Konvention noch mit einer überlangen Halbzeitpause in der gefühlt 17 Lieder je acht Minuten gespielt wurden. Vor dem Heimberich waren so eine Anzahl von Boxen übrigens nicht zu sehen. Egal ob Sieg oder Niederlage, größter Wunsch des Abends war daher: keine Verlängerung!
Die Alemannia wechselte im Vergleich zum Ligaspiel größtenteils durch; da Silva Kiala und der gelbgesperrte Ademi waren die einzigen in der Startelf, die auch gegen Verl angefangen hatten. Trotz der vermeintlichen B-Elf war die Alemannia über weite Strecken spielbestimmend. Mitte der ersten Halbzeit blockte die Kölner Abwehr erst einige Schüsse ab, dann köpfte Sillah nach Flanke von Winter knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten vor der Pause setzte sich Castelle halbrechts am Strafraum durch und traf mit dem rechten Außenrest das linke Lattenkreuz. Zwei Minuten später landete eine Hereingabe von links bei Sillah, der den Ball vier Meter vor dem Tor nicht unter Kontrolle bekam. Schließlich hielt vor der Pause noch Winkler einen harten Abschluss von Sillah.
Der Fortuna reichte ein einizger langer Ball, der von Yarbrough verpasst und von Thier zum 1:0 ins kurze Eck verwertet wurde. In der 64. Minute hielt Winkler stark gegen Bahn, in der 74. Minute verzog Castelle einen Schlenzer in Richtung langes Eck. Loune, Gindorf, Schroers und Elekwa waren mittlerweile im Spiel, aber auch sie brachten den Ball nicht im Tor unter. Bereits in der Nachspielzeit verlängerte Yarbrough eine Flanke von Gaudino an den rechten Pfosten.
Am Ende fehlte das Glück, das man vor einem Jahr noch gehabt hatte. Immerhin bleiben weitere Spiele erspart.


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