Sa, 24.04.22, 14 Uhr, neuer Tivoli:
ALEMANNIA - Wuppertaler SV 1:2 (1:1)
Mroß - Müller, Heinze, Uzelac, Schmitt - Bajric, Baum (61. Hackenberg) - Held, Dahmani (72. Wilton), Gündüz (61. Falaye) - Yildiz (61. Mause)
(Losic - Oeßwein, Dervisevic, Antonaci, Korzuschek / Kilic)
Patzler - Hanke, Pytlik, Schweers, Galle, Montag (72. Salau) - Pires, Backszat, Saric (85. Bilogrevic) - Sarpei (35. Aboagye), Prokoph (61. Königs)
(Cordi - Tomczack, Kübler, Fensky, Akritidis / Mehnert)

Zuschauer: 5900 (ca. 300 aus Wuppertal)
Schiedsrichter: Lahora Chulian (Bonn)
Gelb: Schmitt, Baum, Müller, Mause, Kilic, Wilton, Heinze - Sarpei, Aboagye, Saric

0:1 Pires (13.; Foulelfmeter)
1:1 Bajric (20.; Held)
1:2 Aboagye (54.)


Da das Spiel der Alemannia auf Geheiß der äßerst zahlreich anwesenden Polizei auf Sonntag gelegt worden war, konnte man den Nachmittag nervös vor dem Internet verbringen, um die Ergebnisse der Konkurrenz zu verfolgen. Während Kackbach, Ahlen und Schalke sich aus den Rennen mehr oder weniger verabschiedeten, verloren immerhin Bonn und Straelen als die beiden aussichtsreichsten Konkurrenten. Ein Punkt hätte gereicht, um beide dank der Tordifferenz zu überholen. Dummerweise ging es gegen den SSV Borussia Elberfeld-Vohwinkel, gegen den man seit deren letzter Fusion die ersten fünf Spiele nicht verloren, aber die letzten sechs alle verloren hatte, das Hinspiel sogar mit 0:5. Zudem fielen noch Damaschek und Korzuschek kurzfristig aus; Baum bestritt sein erstes Saisonspiel.
Wie schon in den letzten drei Heimspielen hieß es dann auch früh 0:1, und wie in den meisten Spielen gegen die fallfreudigen Wuppertaler durch einen Elfmeter. Ein einfacher langer Flachpass aus der anderen Hälfte überrumpelte die linke Aachener Abwehrseite, Schmitts Grätschte traf erst Ball, dann Sarpei, und der Schiedsrichter aus der Stadt des Konkurrenten Bonn zeigte auf den Punkt. Nach 20 Minuten stand es 1:1. Held behauptete sich an der rechten Außenlinie und fand in der Mitte den Fuß von Bajric. Kurz darauf schlug Sarpei Gündüz ins Gesicht und sag nur Gelb. Noch in der ersten Hälfte wurde Sarpei gegen den späteren Torschützen Aboagye ausgewechselt. Dann hatte Yildiz aus zentraler Position die Führung auf dem Fuß, aber Patzler holte seinen Schlenzer aus dem rechten Eck.
Anfang der zweiten Halbzeit lief die Alemannia mehrfach unnötig ins offene Messer. Beim 1:2 verlor Gündüz in der Vorwärtsbewegung den Ball, bevor Aboagye per Sonntagsschuss in den linken Winkel traf. In den folgenden Minuten verlor die Alemannia völlig die Ordnung und hatte u.a. bei einem Abseitstor Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. Drei Wechsel nach einer Stunde verbesserten das ganze wieder, aber die Gäste standen größtenteils sicher. Uzelac hätte in der 89. Minute den Tag retten können, schoss aber knapp am rechten Pfosten vorbei.
Damit war die Scheiße perfekt, und die Alemannia bleibt auch vier Spiele vor Schluss auf einem Abstiegsplatz. kv45kzlop45bz3rFUCK

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