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Olschowsky - Nadjombe, Wegmann, Wiebe (90+2. da Silva Kiala),
Strujic (79. Heister) - Bahn, Loune (79. Wriedt),
Lorch (46. Ademi), Schroers - Elekwa (46. Castelle), Gindorf
(Hendriks - Meyer, Winter, Richter / Selimbegovic) |
Gebhardt - Mätzler, Strauß, Seidel -
Stolze (46. Oliveira), Saller (81. Müller), Fein,
Bauer - Eichinger (89. Beckhoff) -
Kühlwetter (68. Forkel), Hottmann (89. Dietz)
(Weidinger - Schönfelder, Geipl, Galjen / Wimmer) |



Im zweiten Spiel unter Trainer Selimbegovic empfing die Alemannia
Zweitligaabsteiger Jahn Regensburg. Den bemerkenswertesten Teil des
Nachmittags gab es dabei bereits vor Anstoß, als mit einer großen
Chorei an die im Holocaust ermordeten jüdischen Alemannia-Mitglieder
erinnert wurde.
Gleich in der 4. Minute hätte die Alemannia in Führung gehen
können. Gindorf trauchte nach Anspiel von Bahn frei vor Torwart Gebhardt
auf, der seinen Flachschuss mit dem Fuß gegen die Querlatte lenkte. Im
Gegenzug verpasste Kühlwetter eine Flanke in den Strafraum. Mitte der
Halbzeit war es wieder einmal der Gast, der in Führung ging. Nach einer
Kombination über die rechte Seite flankte Hottmann zum langen Pfosten, wo
Bauer Olschowsky per Kopf überwand. Auch im Anschluss blieben die
Gäste gefährlich.
Wie in der ersten Halbzeit hatte die Alemannia ihre beste Szene gleich zu
Beginn. Gindorf steckte halbrechts durch zu Bahn, dessen Flachschuss von
Mätzler von der Linie gegrätscht wurde. In der 55. Minute lief auf
der anderen Seite Strujic an einem eher harmlosen Diagnonalball vorbei, und
Oliveira legte quer auf Hottmann zum 0:2. Zehn Minuten vor Schluss lief die
Alemannia mit 2 gegen 1 auf das Gästetor zu, und Wriedt schoss rechts am
Tor vorbei. Auch ein Handspiel von Bauer wurde nicht mit Elfmeter geahndet.
Am Ende stand die sechste Niederlage im achten Heimspiel sowie Platz 14, zwei
Punkte vor einem Abstiegsplatz.