|
|
|
|
Pseftis (84. Riemann) - da Silva Kiala, Wegmann, Bagkalianis -
Nadjombe, Gaudino, Ademi (71. Wiebe), Wagner (71. Oehmichen) -
Loune, Gindorf (90+4. Sulejmani) - Schroers (90+4. Sillah)
(Jung, Yarbrough, Bahn, Castelle / Selimbegovic) |
Schulze - Mhamdi, Lehmann, F. Otto, Kijewski - Stark (58. Fóti),
Waidner, Gayret (84. Stöcker) - Wörner (58. Arweiler),
Taz (76. Y. Otto), Besio
(Pekruhl - Knost, Mesanovic, Wessig, Araoye / Strobl) |


Das Heimspiel der Alemannia gegen den Tabellenzweiten Verl wurde leider schon
am Vortag von einer Horror-Nachricht überschattet. Im Vorfeld des Spiels
bei 1860 war ein Mensch nach einer Auseinandersetzung zu Tode gekommen, und
der Tatverdächtige soll Alemannia-Fan gewesen sein.
Da fiel es schwer, zur Tagesordnung überzugehen, die erstmals weniger als
20.000 Zuschauer im Stadion verfolgten. Die Alemannia zeigte ihr bisher bestes
Heimspiel der Saison. Gleich nach 90 Sekunden zahlte sich das frühe
Pressing beinahe aus. Ademi gewann den Ball und spielte scharf in die Mitte,
wo Gindorf nur knapp am Ball vorbei rutschte. In der 13. Minute war wieder
Ademi der Ausgangspunkt, Loune ließ abtropfen, und Gindorf umkurvte Otto
und schoss aus zwölf Metern flach zum 1:0 ins linke Eck. Sechs Minuten
später eroberte Loune kurz vor dem Strafraum den Ball, bekam ihn von
Gindorf wieder quergelegt und schob vom Elfmeterpunkt aus zum 2:0 ein. Von
Verl kam lange zu wenig, dann zog Besio vom linken Strafraumeck nach innen und
traf die Latte des Aachener Tores. Eine Minute später lenkte Pseftis
einen Schuss von Taz über die Latte zur Ecke. Die köpfte Mhamdi in
den Fünfer, wo Besio zum 2:1 den Fuß hinhielt.
Nach der Pause stand das Spiel auf der Kippe, Verl verpasste zweimal kurz
hintereinander den Ausgleich. Stark wurde steil geschickt und scheiterte am
herausstürzenden Pseftis. Die anschließende Flanke köpfte
wieder Stark völlig freistehend aus viereinhalb Metern an die Unterkante
der Latte. Stattdessen spielte Nadjombe in der 65. Minute in die Mitte auf
Loune, der den Weg durch zwei Verler in den Strafraum fand und zum 3:1
abschloss. Otto sah nach Notbremse gegen Schroers eine harte Rote Karte. Bei
der Alemannia kam noch Manuel Riemann nach Verletzung von Pseftis zu seinem
Debut. Es blieb beim dritten Heimsieg im elften Versuch, der den Vorsprung auf
einen Abstiegsplatz auf komfortable acht Punkte anwachsen lässt.