Sa, 21.02.26, 14 Uhr, neuer Tivoli:
ALEMANNIA - SC Verl 3:1 (2:1)
Pseftis (84. Riemann) - da Silva Kiala, Wegmann, Bagkalianis - Nadjombe, Gaudino, Ademi (71. Wiebe), Wagner (71. Oehmichen) - Loune, Gindorf (90+4. Sulejmani) - Schroers (90+4. Sillah)
(Jung, Yarbrough, Bahn, Castelle / Selimbegovic)
Schulze - Mhamdi, Lehmann, F. Otto, Kijewski - Stark (58. Fóti), Waidner, Gayret (84. Stöcker) - Wörner (58. Arweiler), Taz (76. Y. Otto), Besio
(Pekruhl - Knost, Mesanovic, Wessig, Araoye / Strobl)

Zuschauer: 19562 (ca. 240 aus Verl)
Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)
Gelb: Ademi, Wegmann, Wagner, Bagkalianis - Stark
Rot: F. Otto (73.; Notbremse)

1:0 Gindorf (13.; Ademi, Loune)
2:0 Loune (19.; Gindorf)
2:1 Besio (38.)
3:1 Loune (65.; Nadjombe)




Das Heimspiel der Alemannia gegen den Tabellenzweiten Verl wurde leider schon am Vortag von einer Horror-Nachricht überschattet. Im Vorfeld des Spiels bei 1860 war ein Mensch nach einer Auseinandersetzung zu Tode gekommen, und der Tatverdächtige soll Alemannia-Fan gewesen sein.
Da fiel es schwer, zur Tagesordnung überzugehen, die erstmals weniger als 20.000 Zuschauer im Stadion verfolgten. Die Alemannia zeigte ihr bisher bestes Heimspiel der Saison. Gleich nach 90 Sekunden zahlte sich das frühe Pressing beinahe aus. Ademi gewann den Ball und spielte scharf in die Mitte, wo Gindorf nur knapp am Ball vorbei rutschte. In der 13. Minute war wieder Ademi der Ausgangspunkt, Loune ließ abtropfen, und Gindorf umkurvte Otto und schoss aus zwölf Metern flach zum 1:0 ins linke Eck. Sechs Minuten später eroberte Loune kurz vor dem Strafraum den Ball, bekam ihn von Gindorf wieder quergelegt und schob vom Elfmeterpunkt aus zum 2:0 ein. Von Verl kam lange zu wenig, dann zog Besio vom linken Strafraumeck nach innen und traf die Latte des Aachener Tores. Eine Minute später lenkte Pseftis einen Schuss von Taz über die Latte zur Ecke. Die köpfte Mhamdi in den Fünfer, wo Besio zum 2:1 den Fuß hinhielt.
Nach der Pause stand das Spiel auf der Kippe, Verl verpasste zweimal kurz hintereinander den Ausgleich. Stark wurde steil geschickt und scheiterte am herausstürzenden Pseftis. Die anschließende Flanke köpfte wieder Stark völlig freistehend aus viereinhalb Metern an die Unterkante der Latte. Stattdessen spielte Nadjombe in der 65. Minute in die Mitte auf Loune, der den Weg durch zwei Verler in den Strafraum fand und zum 3:1 abschloss. Otto sah nach Notbremse gegen Schroers eine harte Rote Karte. Bei der Alemannia kam noch Manuel Riemann nach Verletzung von Pseftis zu seinem Debut. Es blieb beim dritten Heimsieg im elften Versuch, der den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf komfortable acht Punkte anwachsen lässt.

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