Sa, 20.10.12:
Hansa Rostock - ALEMANNIA 1:0 (1:0)
Müller - Mendy, Holst, Pelzer, Marcos - Leemans (46. Starke), Haas, Quaschner (69. Plat), Weilandt (89. Humbert), Blum - Smetana
(Hähnel - Geenen, Pfingstner, Albrecht / Fascher)
Melka - Weber, Olajengbesi, Stehle, Baumgärtel - Schwertfeger, Brauer (80. Herr”der), Heller, Thiele, Kefkir (68. Borg) - Pozder (56. Marquet)
(Flekken - Erb, Drevina, Andersen / van Eck)

Zuschauer: 10000 (ca. 180 aus Aachen)
Gelb: Leemans, Holst, Blum - Stehle
Rot: Thiele (11.; grobes Foulspiel)

1:0 Smetana (45+1.)




Am 14. Spieltag musste die Alemannia nach Rostock, wo man in vier vorigen Versuchen nicht einmal ein Tor schießen konnte.
Nach zehn Minuten schwanden bereits die Hoffnungen, dass das anders werden sollte. Thiele sah für eine gelbwürdige Grätsche gegen Leemans am gegnerischen Strafraum glatt Rot, und die Alemannia musste 80 Minuten in Unterzahl überstehen. Das funktionierte gegen ideenlose Gastgeber besser als gedacht, Kefkir hatte nach 38 Minuten sogar eine Chance zur Führung; Müller hielt seinen Schuss aus spitzem Winkel. Drei Minuten später holte Haas einen Kopfball von Olajengbesi von der Linie. Die beste Gelegenheit hatte der von Pozder mit langem Ball angespielte Heller, dessen Heber aber deutlich zu flach ausfiel und in den Armen Müllers landete. Das wurde dann auch umgehend bestraft. Mit dem Pausenpfiff schlugen die Gastgeber eine Flanke von der Mittellinie an die Strafraumgrenze, Melka kam weit heraus, erreichte den Ball nicht, und Smetana traf per Kopf ins leere Tor.
Dem überflüssigen Rückstand lief man zu zehnt noch 45 Minuten hinterher und kam auch zu Ausgleichschancen. Die beste hatte Schwertfeger nach Anspiel von Kefkir in der 66. Minute. Sein Schuss traf nur einen Abwehrspieler. Sechs Minuten später rutschte Stehle an einer scharfen Hereingabe von Weber vorbei. Zwei Minuten vor Schluss wurde der verdiente Ausgleich bejubelt, als Borg eine Flanke von Weber einköpfte. Leider hatte der Linienrichter eine Abseitsstellung gesehen so dass man wieder einmal mit leeren Händen nach Hause fuhr.


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