Di, 14.05.02:
SV Süggerath-Tripsrath - ALEMANNIA 2:13 (2:9)
C. Schmidt - Benthin, F. Schmidt (46. Landgraf), Brouwers, Heeren (46. Rauw) - Grlic (46. Daun), Rosin - Lämmermann, Bayock (46. Ivanovic), Zimmermann, Caillas
(Trainer: Engel)

Zuschauer: 350
Gelb: -
Brouwers scheidet verletzt aus (55.)

0:1 Zimmermann (3.; Lämmermann)
0:2 Heeren (7.; Grlic)
0:3 Rosin (9.; Heeren)
0:4 Rosin (18.; Bayock)
0:5 Caillas (27.)
0:6 Rosin (32.; Grlic, Zimmermann)
1:6 (33.)
1:7 F. Schmidt (35.; Lämmermann)
1:8 Zimmermann (40.; Bayock)
1:9 Rosin (42.; Zimmermann)
2:9 (45+2.)
2:10 Ivanovic (50.)
2:11 Caillas (66.)
2:12 Rosin (68.; Lämmermann)
2:13 Daun (80.; Landgraf)







Da die Saison wegen der WM in diesem Jahr schon früh beendet war, blieb bis zum Urlaub noch Zeit für einige Freundschaftsspiele. So trat die Alemannia beim SV Süggerath-Tripsrath an, der in der Heinsberger Kreisliga A spielt. Süggerath und Tripsrath sind zwei Dörfer nördlich von Geilenkirchen, deren Fußballvereine 1999 fusionierten. Gespielt wird seit der Fusion nur noch auf dem Rasenplatz in Süggerath. Dieser erwies sich als eher schmucklos, ganz im Gegensatz zur Eintrittskarte, die Form und Farbe unseres Vereinswappens hatte. Fünf Euro kostete der Eintritt für Vollzahler, da es sich um eine Benefizveranstaltung handelte. Niemand wusste so recht, wem das Geld zugute kam, aber Hauptsache "Benefiz". Im Zweifelsfall gehen alle Einnahmen an die Alemannia, auch wenn das Geld für die Erfüllung der Lizenzauflagen nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Der Gastgeber trat mit einigen Verstärkungen von umliegenden Vereinen wie dem Bezirksligisten Würm-Lindern an, bei Alemannia fanden sich immerhin 15 Spieler, die nach der Mallorca-Reise noch in der Lage zu dieser besseren Trainingseinheit waren. Darunter war auch ein großgewachsener niederländischer Abwehrspieler namens Roel Brouwers. Der junge Mann entstammt der Jugendabteilung von Roda JC, stand letztes Jahr im erweiterten Profikader von Roda und kam u.a. im Testspiel gegen die Alemannia im November zum Einsatz. Seine Leistung in Süggerath ist bei dem unterklassigen Gegner schwer zu beurteilen, jedenfalls brach er sich bei einem Kopfballduell Anfang der zweiten Halbzeit offensichtlich das Nasenbein. Das Spiel endete in Abwesenheit der Herren Berger und Schmadtke mit einem 13:2 für die Alemannia, bester Torschütze war Daniel Rosin mit fünf Treffern. Die Gastgeber kamen dreimal in die Aachener Hälfte und erzielten dabei die zwei schönsten der insgesamt 15 Tore. Insgesamt war die Begegnung besonders in der zweiten Halbzeit nur mäßig interessant. Zum Saisonende sind solche Spiele naturgemäß weniger spannend als in der Saisonvorbereitung.



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