Fr, 13.01.06:
ALEMANNIA - 1.FC Köln 1:1 (1:1)
Nicht - Pinto, Klitzpera, Sichone (46. Stehle; 75. Rauw), Casper (63. Dum) - Plaßhenrich, Reghecampf, Rösler (63. Bruns), Fiel - Schlaudraff, Meijer (63. Ebbers)
(Trainer: Hecking)
Wessels (46. Bade) - Lell (46. Cullmann), Matip, Schlicke (11. Springer), Benschneider (46. Weiser) - Schindzielorz, Streit (46. Guié-Mien), Mokhtari (46. Grammozis), Rahn (46. Epstein) - Scherz, Helmes
(Trainer: Latour)

Zuschauer: 10389 (ca. 1000 aus Köln)
Gelb: Cullmann
Rot: Grammozis (78.; Nachtreten)

0:1 Scherz (18.)
1:1 Schlaudraff (33.; Rösler, Meijer)



Zum zweiten Testspiel in der Winterpause empfing die Alemannia am Tivoli den selbsternannten ersten Fußballklub Cöln, den man beim Hallenturnier mühelos mit 4:0 geschlagen hatte. Nachdem im ersten Spiel gegen Siegen die zweite Garnitur auflief, bot Dieter Hecking gegen Cöln seine Stammformation auf. Cölns neuer Trainer Hans-Dieter Scholl-Latour musste derweil auf die polnischen Nationalspieler Podolski und Dziekanowski verzichten.
Die Alemannia tat sich zunächst schwer mit dem ab nächster Saison unterklassigen Gegner, der nach 18 Minuten sogar in Führung ging. Scherz stieg bei einem Freistoß von Mokhtari am höchsten und traf ins rechte untere Eck. Streit hatte aus halbrechter Position sogar das 0:2 auf dem Fuß, aber stattdessen glich die Alemannia aus. Jan Schlaudraff war nach Flanke von Sascha Rösler und Kopfballablage von Erik Meijer erfolgreich. Kristian Nicht reagierte bei einem Kopfball von Benschneider stark, auf der anderen Seite trat Cristian Fiel nach Reghecampf-Freistoß völlig freistehend in den Boden.
Lustig wurde es in der zweiten Hälfte, als Hans-Ewald Latour Streit für Scherz einwechseln wollte. Den hatte er allerdings vorher schon ausgewechselt, und so meldete die Anzeigetafel "Scherz für Streit". Die in der zweiten Hälfte leicht feldüberlegene Alemannia hätte durch Sascha Rösler (58.) und Jan Schlaudraff (64.) in Führung gehen müssen, hatte aber nach 81 Minuten Glück, dass Matthias Scherz demonstrierte, warum er ausgewechselt wurde, und aus fünf Metern freistehend gegen die Latte köpfte. Zu diesem Zeitpunkt standen nur noch zehn Cölner auf dem Feld, Grammozis hatte gegen Jan Schlaudraff nachgetreten und trat in die Fußspuren von Clirim Bashi, der sich für eine rote Karte im Testspiel gegen Cöln vor sechs Jahren eine Sperre eingehandelt hatte.
Insgesamt lief noch längst nicht alles rund bei der Alemannia, die sich am Sonntag um 15 Uhr gegen Lierse SK den letzten Feinschliff holen kann.



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