Mi, 08.10.14:
ALEMANNIA - 1.FC Köln 3:2 (1:1)
Löhe (46. Fukudome) - Ernst (46. Dowidat), Brauweiler, M. Hoffmann (46. Hackenberg), Mohr (71. C. de Sousa) - Jerat (46. Thackray), Lünenbach (46. Lejan) - Wirtz (71. Khnel), Garcia (46. Ito), Graudenz (46. Behrens) - Duspara (46. Dagistan)
(Trainer: Schubert)
Kessler - Ananou (41. Halfar), Holldack, Schüler, Wallenborn (46. Hartel) - Peszko, Nagasawa (46. J. Hoffmann), Matischyk (46. Vogt), Svento - Bröker, Ujah (46. Zoller)
(Trainer: Stöger)

Zuschauer: 5500 (ca. 1000 aus Köln)
Gelb: Behrens

1:0 Duspara (32.; Graudenz)
1:1 Ujah (40.)
1:2 Zoller (57.)
2:2 Brauweiler (60.; Mohr, Dowidat)
3:2 Ito (66.; Dowidat, Behrens)


Am Mittwoch vor dem Länderspielwochenende spielte die Alemannia gegen den Nachfolgeverein des alten Rivalen Sülz 07. Aufgrund nationaler Abstellungen fehlten den Gästen ein paar unwesentliche Akteure, was lokale Käseblätter zu nutzen suchten, um das Spiel im Vorfeld kaputtzuschreiben. Mangels schlechter Karnevalsmusik und geklauter schottischer Hymnen waren die Spieler von Sülz auch nur begrenzt motiviert. Trotzdem hielten sie über 90 Minuten gut mit und waren gar nicht so viel schlechter als die (vorübergehend sogar drei Ligen tiefer spielenden) Alemannen.
Gästestürmer Ujah schien es besonders eilig zu haben und wollte 40 Tore schießen, scheiterte aber nach fünf Minuten im ersten Versuch an Löhe. Die Alemannia fand danach besser ins Spiel und ging nach einer halben Stunde standesgemäß in Führung. Torwart Kessler hielt noch gegen Graudenz, der im Nachsetzen aber Duspara zum 1:0 bediente. Bei einer langen Flanke in den Strafraum sah die Aachener Abwehr nicht gut aus, und Ujah nutzte das noch vor der Pause zum 1:1.
Sülz wechselte danach fünfmal aus, die Alemannia sogar achtmal. Zoller traf nach Vorlage von Bröker zum 1:2. Wenig später glich Brauweiler nach Hereingabe von Dowidat von der rechten Seite aus. Fukudome hielt stark gegen Zoller, im Gegenzug flankte Dowidat dieses Mal zum langen Pfosten auf Behrens, der in die Mitte ablegte, und der kleine Ito traf per Kopf zum 3:2-Siegtreffer. Dagista, Behrens und Brauweiler per Kopf vergaben gute Möglichkeiten, das Ergebnis noch in die Höhe zu schrauben.
Die Alemannia bot insgesamt ein ansehnliches Spiel und bleibt inklusive zweier Testspiele gegen Bundesligisten seit einem halben Jahr auf eigenem Platz ungeschlagen.

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