So, 08.02.26, 16:30 Uhr, neuer Tivoli:
ALEMANNIA - Rot-Weiss Essen 3:3 (2:1)
Pseftis - da Silva Kiala, Wegmann (76. Ademi), Bagkalianis - Nadjombe, Wiebe, Gaudino, Scepanik (52. Wagner) - Gindorf (87. Bahn), Loune (87. Jung) - Schroers (76. Sillah)
(Riemann - Oehmichen, Castelle, Sulejmani / Selimbegovic)
Wienand - Rios Alonso, Schultz, Kraulich (46. Obuz) - Kostka, Müsel, Reisig, Brumme (82. Bouebari) - Safi (71. Schmidt), Mizuta (71. Abiama) - Janssen
(Brüning - Hüning, Arslan, Kaiser, Swjakowski / Koschinat)

Zuschauer: 27862 (ca. 3100 aus Essen)
Schiedsrichter: Ballweg (Zwingenberg)
Gelb: Wegmann, Jung, Bagkalianis - Mizuta, Reisig, Schultz

1:0 Schroers (5.; Gindorf)
1:1 Mizuta (22.)
2:1 Nadjombe (35.; Schroers)
3:1 Schroers (46.; Gindorf)
3:2 Abiama (85.)
3:3 Abiama (89.)




Nach acht Niederlagen aus zehn Heimspielen wurde zum elften der Tabellenvierte aus Essen erwartet. Diesen hatte man immerhin seit dem Wiederaufstieg in drei Spielen dreimal geschlagen. Knapp 28.000 Zuschauer bedeuteten Saisonrekord inklusive ausverkauftem Gästeblock.
Letzteren hörte man eigentlich nur am Spielende, da die Alemannia ihr bisher bestes Heimspiel zeigte. Bagkalianis setzte gleich nach zwei Minuten mit einer Grätsche in die Werbebande ein erstes Zeichen. In der fünften Minute spielten sich Gindorf und Schroers den Ball hin und her, bis Schroers aus elf Metern hart zum 1:0 abschloss. Mizuta traf nach 18 Minuten erst Loune mit dem Fuß im Gesicht und vier Minuten später nach einem kurz abgewehrten Einwurf aus 15 Metern volley per Aufsetzer zum 1:1. Gindorf scheiterte wenig später bei einem Konter an Torwart Wienand. Nach 35 Minuten eroberte Schroers in der gegnerischen Hälfte den Ball und spielte rechts steil auf Nadjombe, der aus spitzem Winkel zum 2:1 traf.
Nach Wiederanpfiff war die Alemannia sofort hellwach. Gindorf spielte einen perfekten Diagonalpass, ein Essener grätschte ins Leere, und Schroers blieb vor dem Tor cool und schob zum 3:1 ein - das Ganze nach 17 Sekunden. Zehn Minuten später rettet da Silva für die Alemannia auf der Linie. Weitere zehn Minuten später wurden mehrere aussichtsreiche Essener Schussversuche von der Aachener Abwehr abgeblockt. Essen wirkte ideenlos, bis der eingewechselte Abiama in der 85. Minute zu viel Platz hatte und aus 20 Metern halbhoch zum 3:2 ins linke Eck traf. Bei der Alemannia waren mittlerweile die Neuzugänge Omar Sillah und Gideon Jung neu im Spiel, die in der 89. Minute im Verbund einen äußerst unglücklichen Freistoß verursachten. Jung drückte Sillah herunter, der den Ball einklemmte. Der Freistoß wurde mehrfach hin und her geköpft, bis wieder Abiama zum 3:3 die Lücke fand. Dabei blieb es dann immerhin, und die Alemannia bleibt mit drei Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf dem 15. Platz.

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